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2010.05.15 - Rauchentwicklung stellt sich als brennende Phosphorbombe heraus
geschrieben von Stefan Breitfeld
   
Eine Gruppe des Löschzuges Kaarst wurde am frühen Samstagnachmittag (15.05.2010 um 14:27 Uhr) zu einem Feldbrand in Kaarst, Jungfernweg alarmiert. Vor Ort eingetroffen, stellte der Einsatzleiter fest, dass hier kein Feld brennt. Die Rauchentwicklung kam vom Betriebsgelände des Friedhofes Kaarst, wo eine Brand- / Phosphorbombe (ca. 50 cm lang, Durchmesser ca. 10-15 cm) die Rauchentwicklung verursacht hatte.


Aufgrund der Rückmeldung wurden die restlichen Mitglieder des Löschzuges Kaaarst, der Leitende Notarzt mit dem Organisatorischen Leiter Rettungsdienst, ein weiterer Rettungswagen, der Beamte vom Dienst der Stadt Kaarst sowie der Kampfmittelräumdienst um 14:54 Uhr alarmiert.
Die Feuerwehr sperrte in Zusammenarbeit mit der Polizei den gefährdeten Bereich ab. Die Rauchentwicklung wurde mittels eines Wasserwerfers niedergeschlagen.
Zwei Anwohnerinnen, die der Rauchentwicklung ausgesetzt waren wurden vom Rettungsdienst betreut und vorsorglich ins Krankenhaus verbracht.
Der Einsatz war für die Rettungskräfte gegen 16:15 Uhr nach Bergung der Bombe durch den Kampfmittelräumdienst beendet.
Die Feuerwehr Kaarst war mit sechs Fahrzeugen und 22 Einsatzkräften im Einsatz.
   
Kategorie 2010_Einsätze  


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